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mariannenplatz 2
10997 berlin
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tel.:030/90298-1455
fax.: 030/90298-1453
e-mail

öffnungszeiten:
täglich: 11 - 20 uhr
führung auf anfrage

eintritt frei
free admission

 


Aktuelle Termine

Ausstellung:

 

27. Januar bis 2. April 2018

Sonderöffnungszeiten vom 27. Januar bis 4. Februar 2018 täglich 11-22 Uhr

Eröffnung: Freitag, 26. Januar 2018, 19 Uhr

Uncanny Valleys of a Possible Future - CTM 2018 Ausstellung


Künstler*innen: Frédérick A. Belzile, Guy Ben-Ary, Jessica Ekomane, Peter Flemming, Lawrence Lek, Teun Vonk, Anne de Vries, Zorka Wollny & Andrzej Wasilewski, ZULI
Kuratiert von: Oliver Baurhenn

Die CTM 2018 Ausstellung präsentiert unterschiedliche künstlerische Ansätze, die gelegentlich verspielt, aber immer politisch auf das Festivalthema „Turmoil“ eingehen. Spannung/Explosion, Apathie/Engagement, Regression/Progression, Verzweiflung/ Hoffnung – in ihren Werken schlagen die Künstler*innen unterschiedliche Wege ein, um Zerrissenheit und Kontroversen unserer Gegenwart anzusprechen und einen Umgang mit daraus resultierender Anspannung und Unbehagen zu finden.
Die Rolle der Musik bei Schaffung und Entfesselung kollektiver Emotionen untersucht Anne de Vries, der mit einem Hardstyle-Stadionkonzert-Szenario (komplett mit VJ/Lichteffekten, energetischen DJ-Sets und lauten Werbepostern) die Beziehung zwischen Technologie und Massenerfahrung erkundet. Ein Gegenpol dazu lässt sich bei Teun Vonks Installation „The Physical Mind“ erfahren. In der auf den ersten Blick paradox anmutenden Apparatur werden die Besucher*innen von zwei gigantischen Luftkissen umfasst, mit dem Ziel, sie so aus dem Kampf- oder Flucht-Modus alltäglichen Stress’ in ein Gefühl von Sicherheit und körperlichen Wohlbefindens zu führen.
Stimmen des Protests und Aufruhrs werden von Zorka Wollny und Andrzej Wasilewski in elektrische Entladungen verwandelt. Aufnahmen von zwei widerstreitenden Vokalistinnen werden durch die Stromblitze einer Teslaspule wiedergegeben, die so das explosive Potenzial politischer Ungleichheit spürbar macht. Ebenfalls mit Aufruhr befasst sich CTM 2018 Radio Lab Gewinner ZULI in einer Reihe von audiovisuellen 360°-Vignetten, die den unruhigen Alltag der gigantischen Metropole Kairo wiedergeben. Er vermischt alltägliche Interaktionen, Gespräche auf der Straße und eigene musikalische Kompositionen zu einer immersiven Klang-Bild-Kollage, die das von ständiger Spannung und latenter Explosivität geprägte Umfeld seiner Heimatstadt wiedergibt.
Drei weitere Künstler bieten unterschiedliche technologiebasierte Zugangspunkte zum Thema Aufruhr: Peter Flemming spekuliert über Systeme, die unseren rationalen Alltag aus den Fugen heben. In einer raumgreifenden, kinetischen Installation voller Alltagsobjekte, die wie in einem unsichtbaren Netz gefangen, in der Luft zu schweben scheinen, erschafft die unheimliche Polyphonie der schwingenden und wogenden Objekte einen Puls aus Klang und Schatten. Flemmings Ziel ist es, die Betrachter*innen in eine bizarr lebendige Objektwelt einzutauchen. In Frédérick Belziles „Eyes in the Sky“ scheint die Drohne eines First-Nation-Demonstranten gegen die Dakota Access Pipeline ein Eigenleben zu entwickeln – und fliegt einfach davon. Währenddessen kommt Geomancer, ein zu Bewusstsein gelangter geflohener KI-Satellit, in Lawrence Leks gleichnamigen Film zurück zur Erde und träumt davon, der erste KI-Künstler zu werden. Geomancer beschäftigt sich mit den Implikationen eines posthumanen Bewusstseins.
Die CTM 2018 Ausstellung wird gefördert durch die Senatskanzlei für Kultur und Europa und die Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Niederlande, der Botschaft von Kanada und der Vertretung der Regierung von Québec Büro Berlin. Das CTM Radio Lab ist eine Gemeinschaftsproduktion mit Deutschlandfunk Kultur Hörspiel / Klangkunst, ORF Ö1 Kunstradio, ORF musikprotokoll im steirischen herbst, unterstützt durch das Magazin The Wire.

Allgemeine Informationen zum CTM Festival: www.ctm-festival.de
Ausstellungsdesign: www.raumlabor.net

Weitere Informationen...

 

Kommende Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien:

14. April bis 10. Juni 2018
Eröffnung: Freitag, 13. April, ab 19 Uhr
After Nature. A Radical Otherness
Eine Ausstellung des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien kuratiert von Anais Senli und Lorena Juan gefördert durch den Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und ... (tbc)
In der Rede vom Anthropozän zeigt sich Natur per se als unter dem Einfluss des Menschen. Natur und Kultur, die traditionell als Abgrenzungsbegriffe verstanden wurden, rücken daher näher zueinander. Die Gruppenausstellung After Nature seziert den Begriff von Natur und versammelt künstlerische Arbeiten und Strategien, welche Ressourcennutzung und ökonomische Ausbeutung thematisieren, die Dominanz westlicher Wissensordnungen in Frage stellen und alternative, nicht-lineare Erzählungen ins Spiel bringen.
Eine 8-wöchige Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien soll 18 Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler  zusammenbringen, die zum größten Anteil in Berlin leben und arbeiten. Begleitet wird die Ausstellung von einem Veranstaltungsprogramm mit Workshops und Vorträgen, Performances, Führungen, begleiteten Spaziergängen und anderen Programmen im Außenraum.
Das Projekt wird konzipiert und umgesetzt von den freien Kuratorinnen Lorena Juan und Anaïs Senli mit dem Anliegen, Künstlerinnen und Künstler einer überwiegend jungen Generation zusammenzubringen, die ästhetische, politische und ökologische Interessen miteinander teilen. Im Zuge des Projektes soll dieses diskursive Potential aktiviert und genutzt werden, sodass Synergien entstehen können für eine wachsende Anzahl von Menschen, die sich – insbesondere im grünen Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg – für Ökologie und Umweltschutz interessieren und einsetzen möchten. 


Weitere Ausstellung im Projektraum/Studio1:

– Zur Zeit kein Kooperationsprojekt –

 

Tokyo Arts and Space –Residency Berlin– Raum 139 1. OG. Bethanien

zur Zeit kein Stipendiat aus Tokyo in Berlin.

Komplizen

Der Kunstraum hat neue Verbündete: Seit Januar 2015 unterstützen die Komplizen den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien als Förderverein. Hierbei geht es in vielerlei Hinsicht um die gemeinsame Sache - Neben der finanziellen Förderung soll vor allem auch ein Netzwerk aus Kunstinteressierten und Künstlern geschaffen werden. Für den regelmäßigen Austausch unter den Komplizen sorgt ein kuratiertes Programm, das im Rahmen der Ausstellungen des Kunstraums stattfindet.
Mehr Hinweise zu den Komplizen über facebook.

"Raum der Komplizen"

Der Raum der Komplizen dient der Präsentation von kleineren künstlerischen Projekten, von Interventionen oder Projekten der Kulturellen Bildung (hier vornehmlich von den Partnerschulen des Kunstraumes).

Weitere Informationen/Aktuelles:

Newsletter:
Wenn Sie unser Newsletter bestellen möchten, schreiben Sie bitte eine Email mit dem Betreff "subscribe": bauer[at]kunstraumkreuzberg.de

Praktikum:
Interesse an einem studiumbegleitenden Praktikum im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien?
Der Kunstraum Kreuzberg bietet regelmäßig Praktika an. Voraussetzungen: Lust und Interesse Kunstausstellungen zu organisieren, bei der Öffentlichkeitsarbeit mitzuarbeiten, bei den Veranstaltungen mitzuwirken... Wir können leider kein Geld anbieten aber wichtige Erfahrungen und Kenntnisse, konkrete und spannende Einblicke in die Arbeit einer Kunstinstitution, Arbeit im Team, Verantwortung, Netzwerke, u.v.a. Das Praktikum dauert ca. 3 Monate und umfasst in der Regel 30 St./Woche, es sei denn es ist ein Pflichtpraktikum für die Ausbildung, das mehr Stunden beinhaltet.
Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung an: bethanien[at]kunstraumkreuzberg.de

Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist eine Kommunale Galerie des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg und erhält hierüber seine Grundfinanzierung.
Der Kunstraum ist Mitglied im Arbeitskreis der Kommunalen Galerien Berlin: www.kgberlin.net
Seit 2014 wird die Arbeit des Kunstraumes unterstützt aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa: Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

Weitere Hinweise über Ausstellungen in Berlin erhalten Sie unter:

Informationen zu den touristischen Angeboten in Friedrichshain-Kreuzberg erhalten Sie unter: www.tourismus-friedrichshain-kreuzberg.de

Informationen zu Angeboten in Kreuzberg und nützliche Adressen erhalten Sie unter: www.x-berg.info

Der Kunstraum Kreuzberg ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. Informationen zum Fachbereich Kultur und Geschichte des Bezirksamtes erhalten Sie unter: www.kulturamt-friedrichshain-kreuzberg.de

Der Kunstraum Kreuzberg ist im Bethanien geblieben! Das Bethanien heisst jetzt Kunstquartier Bethanien!
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist weiterhin gemeinsam mit der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg und der Druckwerkstatt des Kulturwerks des bbk-berlin Ankernutzer im Bethanien. Das Bethanien bleibt ein avanciertes Zentrum der künstlerischen Produktion und Präsentation. Lediglich die Künstlerhaus Bethanien GmbH ist Ende Juni 2010 mit ihrem Atelierprogramm aus dem Bethanien ausgezogen und hat einen neuen Standort in Kreuzberg bezogen:www.kuenstlerhausbethanien.de
Die freiwerdenden Flächen werden durch öffentliche künstlerische Einrichtungen und Institutionen genutzt. Der Kulturstandort Bethanien wird weiter ausgebaut! Seit dem 01. Juli 2010 heisst das Bethanien Kunstquartier Bethanien! Seit dem 1. September 2010 sind 17 KünstlerInnen aus dem Berliner Atelierprogramm eingezogen. Ab März 2011 sind die Theaterplattform und interdisziplinäre Projekträume eingezogen. Bereits seit Ende Mai 2010 hat das Café-Restaurant "3Schwestern" geöffnet...
Weitere Informationen: www.kunstquartier-bethanien.de

Einen ausführlichen Flyer zum Kunstquartier Bethanien können Sie hier auf Deutsch oder Englisch herunterladen.

Kulturelle Bildung:
Seit 1. Februar 2007 hat der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien im Rahmen der Offensive für kulturelle Bildung des Rates für die Künste Patenschaften mit zwei Berliner Schulen übernommen:
www.rat-fuer-die-kuenste.de
www.fichtelgebirge-gs.cidsnet.de und www.fippev.de
www.loewe.cidsnet.de