
Collage: Schmitt/Woisnitza, 2023, unter Verwendung einer Performance von Konstanze Schmitt und eines Filmstills von Karlheinz Mund | Foto: Holger Kral / Grafik Studio Rada B.
Nur noch bis zum 28.06. 2026!
Geöffnet täglich: 10-20 Uhr | Eintritt frei
Kuratiert von Konstanze Schmitt und Mimmi Woisnitza
Die Kunst ist kein Ziel für sich verknüpft die avantgardistische Praxis der lettischen Theatermacherin, Pädagogin und Revolutionärin Asja Lācis mit künstlerischen, wissenschaftlichen und aktivistischen Perspektiven der Gegenwart. Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm aktiviert die Ausstellung durch Diskurs, Performances und Workshops.
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Austellungsprogramm 25.-27. Juni
A Rebelião das Crianças The Kids are outside
Künstlerische und aktivistische Arbeiten in der Bildung und im öffentlichen Raum
WORKSHOPS – PANELS – PERFORMANCES
Am letzten Wochenende der Ausstellung bringen wir künstlerische und aktivistische Positionen aus der Ausstellung und darüber hinaus miteinander in Austausch. Anhand der Themen Kindertheater und Interventionen im öffentlichen Raum kommen Akteur*innen aus verschiedenen Teilen der Welt zum gemeinsamen Lernen und Arbeiten zusammen.0
25. Juni Donnerstag
- 16-19 Uhr
Für die Zukunft, gegen die Angst
Zeichen- und Schattentheater Workshop (dt/engl/span)
Mit Mirja Reuter & Florian Gass (Berlin) und Federico Geller (Buenos Aires)
Ausgehend von Asja Lācis‘ Manifest von 1921, das in der Ausstellung an die Wände plakatiert ist, werden wir gemeinsam Bildergeschichten und Zeichnungen für die Zukunft entwerfen. Daraus können Schattentheaterfiguren, ein Zine und/oder Drucke entstehen.
Für alle Altersgruppen – Keine Vorerfahrung benötigt!
- 19.30-21.00
Ungehorsame Kunst aus dem Süden
Künstlerische Erfahrungen aus der Bildung und von der Straße
Talk & Diskussion (port/engl/dt)
Mit Contra Filé (São Paulo) und Federico Geller (Buenos Aires)
Die Künstler*innen werden aus ihrer Erfahrung im Grenzbereich zwischen Pädagogik, Protest und Kunst aus dem südlichen Lateinamerika berichten. Sie verbinden die eigene Praxis mit historischen Traditionen und aktuellen Tendenzen aus der lokalen und globalen militanten Kunstpraxis.
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26. Juni, Freitag
- 11–14 Uhr
Kunst machen mit der Stadt
Panel und Austausch mit Contrafilé (Sāo Paulo), Kollektiv Lauratibor (Berlin), Theater X (Berlin), Meckerchor und weiteren Gästen (port./deutsch/engl.)
Was sind heute die drängenden Fragen bezüglich Inhalten und Formaten in der Arbeit zwischen Kunst und Protest?
- 15-18 Uhr
Offener Workshop
mit Teilnehmer*innen der Ausstellung auf der Spielstraße Naunynstraße
FILM IM FREILUFTKINO KREUZBERG
- 21:30 Uhr
AUFSTAND DER FISCHER (-INSELN)!
Filmvorführung & Performance nach Erwin Piscator/Anna Seghers: „Aufstand der Fischer“(1934)
Mit Margarita Breitkreiz, Christian Filips und dem Lauratibor Kiezchor
Bitte nicht weiter im Trüben fischen. Ist die Zeit endlich reif für einen Generalstreik auf den Fischerinseln? Ausgeworfen wird an diesem Filmabend ein unsichtbares Netz aus Solidarität. Um zu lernen, wie der antifaschistische Kampf schon einmal gescheitert ist, zeigen wir Erwin Piscators Film DER AUFSTAND DER FISCHER, gedreht 1934 in Odessa/Ukraine, nach einer Erzählung von Anna Seghers, mit Asja Lācis als Regieassistentin. Wie fangen wir ihn an, den Streik gegenüber der Vereinzelung?
Karten (5-10 Euro) gibt es gibt es beim Freiluftkino Kreuzberg
Die Ausstellung hat 50 Freikarten zu vergeben! Dazu bitte eine Mail an asjalacis@posteo.de
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27. Juni, Samstag
- 13–17 Uhr
Meckern mit dem Meckerchor
Partizipative Performance im Kunstraum und im öffentlichen Raum
Start und Ende im Kunstraum Kreuzberg
- 19-23 Uhr
Essen und Fest
Finissage mit den DJs Tomchak & Konkubina
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Künstlerische Positionen im Raum Chto Delat, cinéma copains, Contrafilé, Alice Creischer, Zhenya Efros, Anton Kats, Kollektiv Lauratibor, Karlheinz Mund, Mirja Reuter & Florian Gass, Elske Rosenfeld & Olia Sosnovskaya, Konstanze Schmitt, Luise Schröder, Andreas Siekmann, Zinnober/Theater o.N.
Performances von Anna Stiede mit Panzerkreuzer Rotkäppchen, Bühnen zu Baustellen | Baustellen zu Bühnen, Christian Filips & Margarita Breitkreiz, Esels Alptraum, Lauratibor Kiezchor, Meckerchor
Lectures & Workshops mit Nicolas Auzanneau, Margaritha Carbonaro, Inga Gaile, Federico Geller, Tatjana Hofmann, Susan Ingram, Ewa Majewska, Olga Martynova, Luise Meier, Simone Niehoff, Beata Paškevica, Lil Reif, Florian Thamer & Tina Turnheim u. a.
Filme Krista Burāne, Payal Kapadia, Yulia Lokshina, Karlheinz Mund, Erwin Piscator, Marta Popivoda
Szenographie Philine Rinnert, Grafik Studio Rada B.
Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: dem Hauptstadtkulturfonds (HKF) und dem Fonds für Ausstellungsvergütungen für Bildende Künstler*innen (FABIK).
