Noch bis 28.06.2026

Collage: Schmitt/Woisnitza, 2023, unter Verwendung einer Performance von Konstanze Schmitt und eines Filmstills von Karlheinz Mund | Foto: Holger Kral / Grafik Studio Rada B.
DIE KUNST IST KEIN ZIEL FÜR SICH
Kuratiert von Konstanze Schmitt und Mimmi Woisnitza
Ausstellung – Diskurs – Performance
Die Kunst ist kein Ziel für sich verknüpft die avantgardistische Praxis der lettischen Theatermacherin, Pädagogin und Revolutionärin Asja Lācis mit künstlerischen, wissenschaftlichen und aktivistischen Perspektiven der Gegenwart. Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm aktiviert die Ausstellung durch Diskurs, Performances und Workshops.
Künstlerische Positionen im Raum Chto Delat, cinéma copains, Contrafilé, Alice Creischer, Zhenya Efros, Anton Kats, Kollektiv Lauratibor, Karlheinz Mund, Mirja Reuter & Florian Gass, Elske Rosenfeld & Olia Sosnovskaya, Konstanze Schmitt, Luise Schröder, Andreas Siekmann, Zinnober/Theater o.N.
Performances von Anna Stiede mit Panzerkreuzer Rotkäppchen, Bühnen zu Baustellen | Baustellen zu Bühnen, Christian Filips & Margarita Breitkreiz, Esels Alptraum, Lauratibor Kiezchor, Meckerchor
Lectures & Workshops mit Nicolas Auzanneau, Margaritha Carbonaro, Inga Gaile, Federico Geller, Tatjana Hofmann, Susan Ingram, Ewa Majewska, Olga Martynova, Luise Meier, Simone Niehoff, Beata Paškevica, Lil Reif, Florian Thamer & Tina Turnheim u. a.
Filme Krista Burāne, Payal Kapadia, Yulia Lokshina, Karlheinz Mund, Erwin Piscator, Marta Popivoda
Szenographie Philine Rinnert, Grafik Studio Rada B.
Veranstaltungsprogramm im Juni:
4.–5. Juni 2026
Lācis & Co.
Akteurinnen – Transit – Narrative
In Kollaboration mit dem freiluftkino kreuzberg
Freitag, 26. Juni, 21.30
AUFSTAND DER FISCHER (-INSELN)!
Filmvorführung & Performance nach Erwin Piscator/Anna Seghers: „Aufstand der Fischer“(1934)
Mit Margarita Breitkreiz, Christian Filips und dem Lauratibor Kiezchor
Bitte nicht weiter im Trüben fischen. Ist die Zeit endlich reif für einen Generalstreik auf den Fischerinseln? Ausgeworfen wird an diesem Filmabend ein unsichtbares Netz aus Solidarität. Um zu lernen, wie der antifaschistische Kampf schon einmal gescheitert ist, zeigen wir Erwin Piscators Film DER AUFSTAND DER FISCHER, gedreht 1934 in Odessa/Ukraine, nach einer Erzählung von Anna Seghers, mit Asja Lācis als Regieassistentin. Wie fangen wir ihn an, den Streik gegenüber der Vereinzelung?
Karten (5-10 Euro) gibt es hier.
Die Ausstellung hat 50 Freikarten zu vergeben! Dazu bitte eine Mail an asjalacis@posteo.de
Filmreihe in der Ausstellung:
- 4. Juni, 20 Uhr // Māra (2014), Lācis’ Enkelin im Porträt, Krista Burane (lv, en UT), in Anwesenheit von Māra Ķimele
- 11. Juni, 19 Uhr // SLET 1988 (2025) & YUGOSLAVIA. How Ideology Moved ourCollective Body (2013), Marta Popivoda (scr, en UT), in Anwesenheit der Filmemacherin
25.–27. Juni 2026
A Rebelião Das Crianças/The Kids are Outside
Führung durch die Ausstellung
11.6., 17-18 Uhr – Bilder im Kopf – Kunstvermittlung zum Hören und Tasten (de), Tour mit Katrina Blach & Klaus-Jörg Kaminski
Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: dem Hauptstadtkulturfonds (HKF) und dem Fonds für Ausstellungsvergütungen für Bildende Künstler*innen (FABIK).
