Kunstraum Kreuzberg

DIE KUNST IST KEIN ZIEL FÜR SICH

Foto Credits: Collage: Schmitt/Woisnitza, 2023, unter Verwendung einer Performance von Konstanze Schmitt und eines Filmstills von Karlheinz Mund
© Collage: Schmitt/Woisnitza, 2023, unter Verwendung einer Performance von Konstanze Schmitt und eines Filmstills von Karlheinz Mund | Foto: Holger Kral

DIE KUNST IST KEIN ZIEL FÜR SICH
In Beziehung mit der Konstruktivistin Asja Lācis

Kuratiert von Konstanze Schmitt und Mimmi Woisnitza

Ausstellung – Diskurs – Performance
Die lettische Theatermacherin Asja Lācis (1891-1979) entwickelte neue Formen von Kinder- und Arbeitertheater. Sie arbeitete mit Walter Benjamin, Bertolt Brecht und Erwin Piscator zusammen und war in den 1920er Jahren die bedeutendste Mittlerin der Avantgarden zwischen Berlin, Moskau und Riga. In Lācis’ Arbeit und Leben bündeln sich die Versprechungen einer politischen wie künstlerischen Avantgarde, deren revolutionäre und emanzipatorische Ziele immer umkämpft waren – und auch heute wieder infrage gestellt werden. Die Ausstellung und die sie begleitenden Diskurs- und Performanceformate setzen aktuelle künstlerische und wissenschaftliche Positionen in Beziehung zu Lācis’ Lebens- und Arbeitsweise. Installationen, Labore und Workshops gestalten einen beweglichen Begegnungsraum, der gemeinsames Handeln und Denken ermöglicht.



Eröffnung:

10.04.2026

Laufzeit:

11.04. – 28.06.2026